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Volleyball (D1): Ein heißer Tanz

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Damen 1 motivieren sich zwischen den Spielzügen

Dülmen (mpm). Die ersten Volleyballdamen des TV Dülmen streiten sich am vergangenen Wochenende mit dem VC Reken bis in die Verlängerung und behalten das kurze Ende für sich mit einem 2:3 (21:25; 25:21; 25:15; 21:25; 9:15). „Heute haben wir uns mit vollem Einsatz um die goldene Ananas geprügelt, denn an der Platzierung im Mittelfeld hätte sich so oder so nichts geändert. Und trotzdem wollte keiner zurückstecken“, resümiert das Trainergespann Markus Mohr und Ulrich Marx nach dem Spiel, „das war mittlerweile das vierte Aufeinandertreffen gegen Reken – alle mit Niederlage, aber wir waren noch nie so nah dran, wie heute. Unsere Damen haben großen Einsatz gezeigt und können mit Recht stolz auf ihre Leistung sein. Das war ein super Spiel“

„Reken ist bekannt für seine athletischen Spielerinnen, die technisch ausformuliert sind und durch sehr geschlossenes Auftreten kaum Schwächen offenbaren. Solch einem Team kann man nur mit Ausdauer und viel Druck begegnen“, führte Kapitänin Piazett an, „so war unsere Devise bereits vor dem Spiel: Kein Ball ist verloren zu geben und jedwede Aktion am Netz muss präzise, mit Auge und Plan gespielt werden.“

Wie üblich begannen beide Teams die Begegnung mit Scharmützeln, um die Tagesform des Gegners auszuloten. Der VC fand die erste Schwachstelle im TV Lager, bediente zunächst seinen wuchtigen Angriffswalküren und zog auf 7:12 davon. Der TV hatte seine liebe Mühe, den Anschluss zu halten. Reken vergrößerte den Abstand noch auf 10:17 und profitierte vom Block seiner großgewachsenen Mittenspielerinnen. Beim 13:22 schien die Messe fast gelesen und Reken frohlockte ob des greifbaren Satzsieges. Aber sie hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn Kimmi übernahm Verantwortung, schritt zum Service und heizte dem Gegenüber ein. Zum TV zurückkehrende Bälle hatten massiv an Schärfe verloren und konnten gewinnbringend wieder beim Gegner untergebracht werden. Reken stemmte sich mit Leibeskräften gegen dies Emporkommen und konnte den TV erst beim 21:22 stoppen. Der TV hatte alle seine Trümpfe ausgespielt und fand nun selbst keine Mittel mehr, den Satzsieg der Rekener zu verhindern. Aber der erste Pflock war eingeschlagen.

In Satz zwei surfte der TV noch auf der Motivationswelle des vorangegangenen Satzes. Zur Begrüßung servierte Lennard mit Auge und legte den Grundstein zu einer 4:0 Führung. Der VC war eine Rücklage nicht gewohnt und verlegte sein Spiel nun auf die Dülmener Feldgrenzen – ein risikoreiches Unterfangen, denn der eine oder andere Angriff landete ebenfalls im Aus. Gleichsam unterstützt durch den eigenen brachialen Angriff über Hanni und Chrissi gelang es, dem TV seinen Vorsprung auf 10:5 auszubauen und den Gegner bis 15:10 auf Abstand zu halten. Reken schäumte vor Wut und spielte nun mit offenem Visier. Der TV musste zusehen, nicht überrannt zu werden und konnte sich den VC erst beim 16:15 vom Hals halten. Dieser Gewaltakt hatte dennoch Kraft gekostet. Während der VC durchschnaufte, setzte der TV auf den gesprungenen Service von Ritschie und die platzierten Angriffsschläge von Diagonalspielerin Loni ins verwaiste Rekener Hinterfeld. Flugs stand es wieder 20:16 und Reken blies zur ultimativen Aufholjagd. Wiederum kurz vor dem Remis ging dem VC bei 22:21 die Puste aus, Karina servierte gekonnt und der TV holte sich den Lorbeerkranz für den Satz.

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Karina im Angriff über die Mitte

In Satz drei lud Hanni ebenfalls mit gesprungenem Service zu Tisch und ließ erst vom Gegner ab, als eine stattliche Führung von 6:0 aufgetragen war. Dann begann der TV seinen Tanz und spielte sich in einen wahren Rausch. Von 11:3 erhöht auf 16:5 konnte der VC keine Mittel finden, die TV Damen aufzuhalten, denn diese spielten wie aus einem Guss und punkteten aus allen Lebenslagen. Die Angriffsbälle – entweder schnell, brachial, pfiffig oder ausgefuchst – verfehlten ihr Ziel nicht und konsternierten den VC. Bei 20:9 schien Reken schon fast deklassiert und abgekanzelt, die besonnen sich aber eines Besseren und griffen nun ins Spiel ein. Aber auch beim letzten Aufbäumen blieb der VC nicht fehlerlos und musste zusehen, wie der TV beim 24:15 seinen ersten Satzball verwandelte.

Der vierten Satz begann wieder mit einem Gerangel. Reken kämpfte vom ersten Ball an gegen die Schmach der Niederlage und der TV war ebenfalls im spielentscheidenden Satz unterwegs somit die Fäden zum Sieg in der Hand. Vom 2:2 Remis ausgehend unternahm der TV den ersten Ausbruchsversuch auf 5:2, wurde zum 6:6 wieder eingeholt und vom VC seinerseits gekontert. Die Schlagzahl war nun zu hoch. Reken hatte sich auf das Spiel der TV Damen eingeschossen und wollte sich seinen ersten Vorsprung von 6:9 nicht mehr nehmen lassen. Der TV kämpfte sich heran über gelegte Bälle und seinerseits solide Abwehr von Libera Finni, konnte aber niemals gleichziehen. Der VC stob davon und strauchelte erst wieder beim 17:21. Lennard bot dem Gegner Paroli im Service und punktete. Mit 21:22 schien der TV wieder im Rennen. Leider reichte eine Auszeit des Gegners, um die Konzentration der Dülmener zu stören. Nach dem Anpfiff zog Reken durch, kassierte noch die verbliebenen vier Punkte und holte sich den Satzsieg.

Somit hieß es Tiebreak. Im verkürzten Entscheidungssatz gilt es höchst konzentriert zu spielen, da sich Fehler kaum korrigieren lassen und verlorene Punkte extra zählen. Der TV war gewarnt und plänkelte mit Reken noch bis zum 3:3. Dann legte der VC den Turbo ein und spielte den TV an die Wand. Mit dem Glück des Tüchtigen wechselte Reken zum 3:8. Der TV war eh mit dem Rücken am Gemäuer, zeigte dem Gegner die Zähne, begann seinerseits die Aufholjagt. Diese wurde leider jäh zum 6:8 gestoppt. Reken hatte noch Restluft, setzte alles auf eine Karte und hatte Erfolg. Der TV hatte alle seine Trümpfe ausgespielt, sammelte noch drei Restpunkte am Wegesrand ein und musste dem Sieger das Feld überlassen.

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