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Volleyball (D1): Die nächste Herausforderung heißt Landesliga

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Die TV Damen nach dem letzten erfolgreichen Saisonspiel (vom 07.03.2020)

Dülmen (mpm). Der Westdeutsche Volleyball-Verbandes hat am 31.03.2020 beschlossen, die Saison 2019/2020 endgültig aufgrund der Corona-Pandemie zu beenden. Da der Spielbetrieb abgebrochen wurde, haben die verschiedenen Ausschüsse getagt und waren bemüht, eine für die Vereine und Mannschaften sportlich faire Lösung in Bezug auf den Auf- und Abstieg zu finden.

Der WVV entschied, dass es keinen offiziellen Meister der Saison 2019/2020 gäbe und die Relegationsspiele am Ende der Saison 2019/2020 nicht stattfänden. Für Mannschaften, die rechnerisch nicht mehr von dem ersten Platz zu vertreiben oder auch sicher abgestiegen seien, gelten die normale Auf- und Abstiegsregelungen. Für Teams bis zum dritten Platz der aktuellen Tabelle, die rechnerisch noch eine Chance auf den Aufstieg gehabt hätten, bestände die Möglichkeit, einen Ligaaufstieg kurzfristig zu beantragen. Gleiches gelte für die Abstiegsränge, denn Mannschaften, die zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs auf einem Abstiegsplatz (einschließlich Relegationsplatz) waren und rechnerisch einen Nichtabstiegsplatz gemäß den festgelegten Regularien hätten erreichen könnten, erhielten das Angebot, in der kommenden Saison in der Spielklasse zu verbleiben.

Für die ersten Volleyballdamen des TV bedeutet dies: Landesliga, wir kommen! Der TV Dülmen ist als Tabellenführer nach dem Saisonabbruch drei Spieltage vor Ende zwar kein Meister, aber dennoch aufgestiegen.

„Diese Nachricht löst bei uns große Erleichterung aus. Uns fällt ein Stein vom Herzen“, kommentieren Trainer Ulrich Marx und Markus Mohr den jüngsten WVV Entscheid, „die Damen haben die gesamte Saison über sehr gut gearbeitet, starke Leistung gegenüber unseren direkten Kontrahenten gezeigt und waren rechnerisch schon nicht mehr einzuholen. Dann kam der Saisonabbruch und sofort wurden viele Szenarien diskutiert von kompletter Elimination der Ergebnisse in 2019/20 (sehr unschön für den TV), über eine reine Wertung der Hinrunde (hätte uns nicht gestört) und das theoretische Szenario, welches jetzt umgesetzt wurde (auch positiv für uns). Wir sind sehr glücklich über diesen Entscheid, werten diesen als sportlich fair insbesondere mit den Angeboten zum sekundären Aufstieg sowie Ligaverbleib. Wir hoffen, dass die Ligen das ebenso sehen.“

Die TV Damen haben in der Saison 36 Punkte nach 13 Spielen eingefahren. Der zweitplatzierte TuS Velen hätte mit 26 Punkten nach ebenfalls 13 Spielen bei den verbleibenden drei Spieltagen nur noch 9 Punkte sammeln können, was aber nicht gereicht hätte, um den TV vom Thron zu stoßen.

Einen Wermutstropfen birgt die gesamte Situation: pandemiebedingt fällt natürlich die lang herbeigesehnte Aufstiegsfeier ins Wasser. Am letzten Wochenende wäre die finale Begegnung ausgetragen worden mit den entsprechenden Feierlichkeiten im Anschluss. Aber die TV Damen sind zuversichtlich, dass das nachgeholt werden kann und wird.

Das Trainergespann hat natürlich schon einen Blick in die neue Saison gewagt: „Nach Adam Riese müssten wir für die Landesliga 7 vorgesehen sein. Dort sind derzeit drei potentielle Aufsteiger mit TuS Saxiona Münster, dem SC Halle und dem TV Mesum, die das sicherlich gemäß den neuen Regelungen auch tun werden. Gleichzeitig ist zu erwarten, dass der Gütersloher TV und die SG Coesfeld 06 auf Antrag in der Liga verbleiben, so dass eine Gruppe von fünf Teams entsteht. Hinzu kämen wir vom TV Dülmen sowie drei weitere Kandidaten aus der benachbarten Bezirksliga 14, so dass die neue Liga mit neun Teams normal besetzt wäre. Aber all das sind Gedankenspiele. Warten wir die kommenden Monate ab und sehen zum Saisonstart im September weiter.

Mit Schließung der Hallen und Sportanlagen in Dülmen und der einhergehenden Einstellung des Trainingsbetriebs sind unter strikter Beachtung des Kontaktverbotes viele kreative Ansätze gefragt, um die Damen sowohl bei Laune als auch im Training zu halten. „Dank der digitalen Medien machen die Mädels nun virtuelle Workouts zu Hause, treffen sich per Skype Konferenz und genießen so den sozialen Kontakt in der isolierten Umgebung“, freien sich Trainer Marx und Mohr über das Engagement, „das ist sicher ein Element des Trainings, bringt aber nicht die notwendige Intensität der Saisonvorbereitung. Aber da wird uns auch noch etwas einfalle. In der Landesliga erwarten wir eine höhere Schlagzahl. Aber da freuen wir uns drauf.“

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